platzhalter logo platzhalter
  platzhalter strich  
platzhalter work text contact  
platzhalter
exhibitions
biography
press/essay
works
  platzhalter
platzhalter  

paintings 2016

 

Die neuen Arbeiten beziehen sich entweder auf die Ausstellungssituation und deren Repräsentanz oder wie bei der Ausstellung in der Villa Flora auf ein bestimmtes Werk. Die Auseinandersetzung mit vorgegebenen Inhalten oder Strukturen bestimmen somit auch Inhalt und Form.

 

 

 

paintings 2015

 

Die Bilder des Zyklus Stockwerk zeigen das Zusammenwirken verschiedener Bildräume. Der anfangs noch skulpturale Raum hat sich dabei zu übereinander geschichteten, schwebenden Farbräumen gewandelt, die sich in einer weiteren Wendung zu verschlingenden und ausschleudernden Farbgängen verziehen können. Statische Ordnungen geraten in Fahrt.

 

 

 

paintings 2014

 

Die Bilder der gruppe Stockwerke zeigen das Zusammenwirken verschiedener Bildräume, die meist vertikal übereinander, wie bei einem mehrgeschossigen Haus, in einem einzigen Bildraum angeordnet angeordnet sind. die skulpturale Räumlichkeit wandelt sich mehr und mehr in flächige Farbräume. Verschiebungen von Innen und Aussen, von Bildraum und Fläche, von Farbe und Leere führen zu unterschiedlichen Sichtweisen.

 

 

 

paintings 2012 / 2013

 

Die Bilder zeigen Ungleichzeitiges: Bilder werden zu Fragmenten und überlagern sich zu neuen Bildern, Erzählungen durchkreuzen sich und Zeiten gehen auseinander und ineinander. Bilder sind Geschichte: Vergangenheit, Erinnerung, Gegenwart, Zitat, Zukunft, sind Traum und Vision, unheimlich und unfassbar.. Bilder sind Konstruktionen von Wirklichkeit.

 

 

 

paintings 2010 / 2009

 

Verflüchtigungen, Leerstellen, Beschädigungen erzeugen eine vieldeutige Stimmung. Eine schattenhafte Gegenständlichkeit ist angedeutet. Diese beinah körperlose Malschicht wirkt wie ein Nachbild, eingebrannt auf die darunterliegende dickere Malschicht.

Die meist reduzierte Farbigkeit und die schwache Sättigung der Farben verstärkt den Eindruck von Immatrialität und Flüchtigkeit. Dünne Malschichten und Lasuren bilden ein durchlässiges Bildgewebe, welches von ungemalten Stellen durchlöchert ist. Die verschiedenen Schichten, Flecken, Löcher und Leerstellen lassen einen visuellen Tanz entstehen, der über das ganze Bild zieht und eine dauernde Veränderung suggeriert.

Auf den bildern geschehen Umwandlungsprozesse: Energie verdichtet sich, geht verloren und wird neu gewonnen, flüchtige Augenblicke gerinnen zu gemalten Erinnerungen.

 

 

 

paintings 2008 / 2007

 

Flecken, Tropfen, Farbspuren, verschmutzter Untergrund oder verbleichte Stoffmuster erzeugen in ihrem Zusammenspiel abstrakte Kompositionen. Gemalt als scheinbar absichtslose Zufälle oder wie ungewollte Unfälle, lassen die Farbspuren als malheurs eine seltsame Schönheit der Verschmutzung und Zerstörung entstehen.

 

 

 

paintings 2006 / 2005

 

Ein tiefer, monochrom wirkender Farbraum dominiert diese Bilder, aufgebrochen durch gemalte Lichter, welche wie Lichtspiegelungen auf der Bildoberfläche wirken. Tritt man näher an die Bilder heran, erkennt man kaum wahrnehmbar Untermalungen. Diese zeigen Andeutungen von Räumen, wie zum Beispiel einen Flur mit Türen, eine Landepiste mit Flugzeug, einen Platz mit Gebäuden. Die Lichtspiegelungen scheinen fiktive Lichter des Raumes zu spiegeln, in dem die Bilder hängen könnten, und stellen damit die Position des Betrachters in Frage. Verschiedene Bildräume eröffnen sich und ergeben ein irritierendes Verwirrspiel von Realität und Fiktion.

 

 

 

paintings 2003 / 2002

 

paintings wiederholung

Die Wiederholung auf den Bildern provoziert eine Suche nach der Differenz: dasselbe ist nicht das Gleiche und das Gleiche ist nicht dasselbe. Die scheinbare Gleichzeitigkeit des all-over der gemalten Elemente wird durch die Wiederholung gebrochen: das Wieder und Wieder stellt jedes der wiederholten Elemente in eine je eigene Zeit. Gewesenes und Zukünftiges überschneiden sich.

 

paintings arealbilder

Mehrere übereinander gelagerte Schichten verdichten sich zu einem Gesamteindruck, der einerseits Distanziertheit und Ferne, andererseits Unmittelbarkeit und Nähe hervorruft. Verschwommene, dunkle, kreisförmige Formen wirken in der weiss verdichteten Fläche wie Löcher, paradoxerweise aber auch wie Lichtquellen. Gegenständliches scheint flüchtig auf, um sich sogleich wieder im atmosphärischen Weiss zu verlieren. Realität, Erinnerung und Visionen verschränken sich auf geheimnisvolle Weise.

 

 

 

to the top


 

 

obejcts

 

objects with acrylglass

Bei den Bildobjekten mit Acrylglas ist die frontale Oberfläche teilweise transparent. Die Farbstreifen auf der Rückseite des Glases simulieren ein offenes Gitter, durch welches der Schein einer Farbe auf der Wand gesehen werden kann. Die Streifen, das farbiges Licht auf der Wand und die Spiegelungen auf dem Glas erzeugen zusammen eine atmosphärische Bild-Raum-Wirkung.

Ganz anders treten jene Objekte auf, deren Streifen in zurückhaltendem Weiss gemalt sind. Hier verbinden sich die weissen Streifen mit der Wand und die Aussparungen wirken wie Löcher, durch die ein farbiger Schein gesehen werden kann.

 

 

garden

Die Objektoberfläche der 24-teiligen Arbeit garden ist weiss wie die Wand und tritt vollkommen zurück. Einzig der seitliche Schnitt der Objekte ist mit Farbe bemalt und nur von der Seite her sichtbar. Die Farben der Schnitte im Kontrast mit den Farben des Lichtes, das durch Abstrahlen der Rückseite der Objekte auf der Wand erzeugt wird, ergeben ein Zusammenspiel, das in seiner farblichen Wiederholung an einen mehrstimmigen Kanon erinnert. Dennoch wirkt diese Arbeit äusserst reduziert.

 

 

rocketjump_maharadscha

Der Bildträger aus Holz bildet von vorne einen geschlossenen, kantigen Körper - auf den Seiten und hinten bleibt dieser offen und ungeschützt. Die Farboberfläche wirkt verschlossen, hart, abweisend – sie erinnert teilweise an Beton, Eisen, Stahl. Die Ränder sind nicht bemalt, man sieht den Schnitt, das Holz, die Schichten des Holzes, und die Schichten der Farbe. Nicht sichtbar ist die Farbe auf der Rückseite des Objektes. Aber sie wird von der weissen Wand reflektiert und ist auf diese Weise doch anwesend. Die Wand wird so Teil des Objektes. Von vorne gesehen sieht der Betrachter die farbige Reflexion auf der Wand nur als schwaches, seltsames Leuchten. Erst im Vorbeigehen wird aus seitlichem Blickwinkel der farbige Schein auf der Wand immer intensiver und der Betrachter fragt sich, wo die Quelle der farbigen Erscheinung sein könnte.

 

 

five

Bei der 5-teiligen Arbeit five hat die Bildobjektfläche Verletzungen bekommen: Risse, Kratzer und Schnitte in der obersten Farbschicht. Unter der grauen Farbschicht und an den angeschlagenen Rändern und Kanten leuchtet ein Rot hervor. Zugleich ist rot auch als farbiger Schein auf der Wand hinter und neben den Objekten zu sehen. Die Quelle des farbigen Lichtes vermutet der Betrachter nicht ausserhalb des Objektes wie bei den Gruppen rocketjump und maharadscha, sondern innen, im Material.

 

 

violet

Ganz dünn ist die oberste Farbschicht bei der 6-teiligen Arbeit violet, so dass die darunter liegende violette Farbe durch die metallen wirkende Oberfläche durchschimmert. Der gleiche Farbton scheint auf der Wand hinter und neben den Objekten auf. Die Farbe Violett scheint den materiellen Körper gleichsam zu durchleuchten.

 

 

zwischenraum

Bei diesen Objekten spielt das Element der Wiederholung eine wichtige Rolle. Im Uebergang vom einen Element zum anderen bildet sich den Wiederholungen der Zwischenraum. Es entstehen farblich atmosphärische Bildräume. Je nach Blickwinkel des Betrachters kann sich das Verhältnis von Körper und Raum, von Uebergang und Fortsetzung, von Erscheinung und Material verkehren.

 

 

boxconstructions

Die Boxkonstruktionen sind kleine Installationen in einer Box, beziehungsweise in einer Holzkiste. Durch die Verwendung von Bleistift, Draht und Papier werden Linie und Raum, Strich und Fläche, Schrift und Körper in Szene gesetzt. Die Dreidimensionalität steigert die Spannung der Zeichnungskonstruktionen und eröffnet je nach Lichtverhältnissen ein Spiel von Licht und Schatten möglich.

 

 

 

to the top


 

 

drawings

 

hands

Obwohl das Motiv immer dasselbe ist, ist der Ausdruck jedes mal ein anderer. Manchmal öffnet sich die Hand zum Bildrand hin, manchmal stösst sie sich fast daran oder sie erzeugt den Eindruck einer ausweichenden oder durch den Bildrand erzwungenen Bewegung.Die Reduktion auf die Linie ergibt eine grosse Spannung zur Fläche und im Leerraum, der sich in Innen und Aussen aufteilt. Ist die Linie weiss auf schwarzem Papier, scheinen die Formen körperlicher, als bei den dunklen Linien auf weissem Papier. Da ist das Innen am stärksten auch als Aussen erlebbar. Bei den Zeichnungen auf halbtransparentem Papier mit grauem Hintergrund hält sich das Gewicht von Innen und Aussen die Waage.

 

 

painted drawings

Die painted drawings haben etwas fast Körperliches. Diverse, teilweise dicke Malschichten liegen übereinander. Sie zeigen oder verhüllen verschiedene Lagen der Zeichnung und lassen manchmal den Eindruck einer Haut entstehen, in die geschnitten wurde. Die reduzierte Farbigkeit entfaltet in ihren Kontrasten eine grosse Spannung und verleiht den Zeichnungen ein fast physisches Gewicht.

 

 

 

to the top

 

  platzhalter